Designkritik
Design-Kritik macht uns besser. So wie Peer-Review die Wissenschaft voranbringt, bringt Kritik unser Design auf das nächste Level. Hier sind unsere Gedanken und Tipps, wie wir gemeinsam starke Kritik-Sessions im Team gestalten:
Qualität als Ritual
Kritik ist unser wichtigstes Werkzeug, um die Qualität unserer Arbeit zu steigern. Ein sicherer, produktiver Raum, in dem wir offen diskutieren, verbindet uns als Team und reduziert Risiken. Die Kritik-Runde ist Pflichttermin: Wir bringen immer Arbeit mit und leben Offenheit vor.
Alle Stimmen zählen
Jede Meinung zählt, unabhängig von Erfahrung oder Rolle. Wir sind ein diverses Team – ob Produktdesigner, Content-Designer, User Researcher oder technische Redakteure, alle sind dabei. Wir sorgen für eine Atmosphäre, in der Bauchgefühl und Intuition willkommen sind und niemand sich verstellen muss.
Eine starke Feedback-Kultur
Kritik kann sich anfühlen wie „die Wand“ im Kunststudium: Alle legen ihre Arbeit offen, aber es geht nie um persönliche Angriffe, sondern um konstruktives Feedback. Wir nehmen auch schwierige Rückmeldungen an, bedanken uns und reflektieren sie gemeinsam. Diskussion und Dialog stehen im Mittelpunkt.
Offener Austausch
Alles kann zur Kritik-Runde kommen – vom ersten Entwurf bis zum fertigen Design. Wir halten den Kontext kurz und klar, damit wir uns auf das Wesentliche konzentrieren. Kommentare außerhalb des Fokus sind erlaubt und oft hilfreich.
Geschmack gemeinsam schärfen
Unser Geschmack wächst mit Erfahrung. Je mehr wir sehen und erleben – Design, Kunst, Musik – desto besser können wir Feedback geben. Wir trainieren unser Bauchgefühl und unsere Beobachtungsgabe, um gemeinsam weiterzukommen.